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Auf dieser Seite werden wir künftig ganz viele Übungen anbieten. Hier sind schon mal die ersten 12 Übungen.


Übung 1

Notiere alles, was du isst

So seltsam das klingen mag, beim Abnehmen isst und trinkst du, anfänglich wie gewohnt. Das einzige, was wir tun werden, ist folgendes:
Du notierst an jedem Tag, was du zu dir genommen hast. Dies kann völlig wahllos sein. Je nachdem, in welcher Reihenfolge es dir wieder einfällt.
Wichtig ist nur, dass du dir wirklich alles in Erinnerung rufst. Manchmal ist es hilfreich, sich den Tagesablauf in der genauen Reihenfolge noch einmal vorzustellen. So kommt man am ehesten auf alle Mahlzeiten, Snacks und Getränke.

Ganz wesentlich ist nun, dass du nichts von alledem bewertest. Es spielt keine Rolle, ob du nun glaubst, dass es eigentlich zuviel war, oder vielleicht das Falsche, was du zu dir genommen hast. Es ist auch völlig gleichgültig, ob es dir geschmeckt hat oder du es vielleicht gar nicht bemerkt hast, dass es drei Schokoriegel waren. Gib bitte kein Urteil darüber ab.

Wir notieren nur. Wir bewerten nicht. Alles, was wir zu uns nehmen, ist weder gut noch schlecht. Wir notieren uns einzig und allein all das, was wir so am Tag verdrückt haben.

Betrachte dein Essverhalten wie ein Außenstehender,
der einfach nur alles genau notiert


Das alleine genügt völlig. Mehr gibt es nicht zu tun.

Mit Sicherheit wird dir ziemlich rasch etwas Eigenartiges auffallen: Vieles von dem, was wir so am Tag essen und trinken, nehmen wir gar nicht wirklich bewusst wahr.
Das Essen verschafft uns zwar eine Art von Befriedigung, aber es läuft meist so gewohnheitsmäßig ab, dass wir es sofort danach schon wieder vergessen.

Nur auf die Dinge, die uns bewusst sind,
haben wir Einfluss.


Diese kleine Übung ist sehr interessant.
Bereits nach vierzehn Tagen wirst du bemerken, dass sich etwas in deinem Essverhalten verändert hat. Dein Verstand ist nämlich nun darauf geeicht, genau zu registrieren, was du jeden Tag deinem Körper zuführst. Er baut also schon während du isst, in Gedanken an deiner Liste. Es ist fast so, als hätten wir ihm einen Überwachungsauftrag gegeben. Wir nehmen also wieder bewusst an unserer Ernährung teil. Und damit verändert sich alles.

Schreib dir deine Gefühle auf, wenn du diese Liste liest. Wie geht es dir dabei? Was verändert sich in deinem Essverhalten?




Übung 2

Nutze die 3-Fragen-Technik

Unbewusst zu essen ist fast wie ein Reflex, der sich verselbständigt hat. Meist merken wir erst nach dem Essen, wie wir wieder zugeschlagen haben. Diesen Reflex können wir sehr einfach und galant unterbinden. Und zwar durch drei Fragen, die wir uns wahlweise stellen können.
Stelle dir in diesem Monat jedes Mal, wenn du isst oder essen willst, eine dieser drei Fragen. Gewöhne es dir an, in Gedanken dir selbst kurz darauf eine Antwort zu geben.

Frage 1: "Habe ich Hunger?“


Eine Möglichkeit, sich sein Essverhalten bewusst werden zu lassen, ist jedes Mal, bevor man zum Essen greift, sich diese Frage zu stellen.
Wenn wir dann ganz kurz in unseren Körper hineinlauschen und uns diese Frage beantworten, geben wir ihm wieder die Gelegenheit, seine Signale an uns zu senden. Wir nehmen die Sprache unseres Körpers wieder wichtig.

Frage 2 - "Warum esse ich?“


Wenn wir uns diese Frage immer wieder während des Essens stellen, wird sich in unserem Bewusstsein und unserem Körpergefühl unglaublich viel verändern. Wir beginnen wieder auf unseren eigenen Körper zu hören.

Es gibt tausend Gründe, warum wir essen. Nicht immer haben sie wirklich mit Hunger zu tun. Würden wir wirklich nur essen, wenn wir Hunger haben, hätten wir niemals zuviel an Gewicht zugelegt. Frage dich einmal:
  • Esse ich aus Langeweile?
  • Esse ich, weil ich mich geärgert habe oder frustriert bin?
  • Esse ich, weil ich mich trösten möchte?

Frage 3: "Bin ich schon satt?“


Diese letzte der drei Fragen ist sehr nützlich, um wieder das das Gefühl für seinen eigenen Körper zu bekommen: Meist essen wir so schnell, dass sich der Sättigungsgrad erst einstellt, wenn wir uns längst überessen haben.
Unser Körpergefühl sagt uns ganz schnell und ziemlich deutlich, wo unsere eigentlichen Essgrenzen liegen.

Mache an jedem Tag eine kleine Notiz, wie es dir ergeht, wenn du dir diese Fragen stellst. Was verändert sich in deinem Essverhalten?





Übung 3

Fertige eine Ausredenliste an

... denn Ausreden machen dick. Der Verstand mit seinen alten erlernten Programmen ist sehr einfallsreich. So weiß der Verstand genau, wie er uns um den Finger wickeln und uns von unserem neuen Ziel abbringen kann. Er kennt Gegenargumente, die uns absolut überzeugen. Er benutzt Sätze, die wir nur zu gerne hören – weil wir sie ja jahrelang gewohnt sind. Diesen Sätzen Glauben zu schenken hat aber einen kleinen Haken. Sie verhindern, dass wir abnehmen.

Welche Ausreden hast du?

Kreuze einmal kurz an, welche von den folgenden Sätzen auch auf dich zutreffen könnten. Denke nicht zu lange darüber nach.

  • Ich brauche doch die Vitamine aus dem süßen Fruchtjoghurt.
  • Ein Glas Bier/Wein bringt keinen um.
  • Einmal ist keinmal.
  • Wenn ich unterzuckert bin, kann ich nicht vernünftig denken.
  • Wenn ich hungrig einschlafe, wache ich in der Nacht auf.
  • Heute ist doch schließlich ein Feiertag.
  • Ich habe doch nur einmal im Jahr Geburtstag.
  • Ein Bissen mehr kann nicht schaden.
  • Wie soll ich denn hart arbeiten, wenn ich mir das nicht gönnen darf.
  • Schokolade ist das beste Trostpflaster.
  • Ob ich dick oder dünn sterbe, wen interessiert das schon?
  • Ich habe Kreislaufprobleme. Ich sollte etwas essen, dann gehen sie vorbei.
  • Dann mache ich morgen einfach ein bisschen mehr Sport.
  • Ich bin unausstehlich, wenn ich hungrig bin.
  • Es merkt doch sowieso niemand, wenn ich abnehme.

Sicherlich kennst du ebenfalls ein paar dieser wundervollen Argumente deines Verstandes. Sie werden auch Ausreden genannt. Dabei sind weder die verführerischen Sätze noch das schlechte Gewissen, das sie machen, nötig. Denn du darfst ja. Du kannst alles essen. Du sollst dich nicht zurückhalten. Du sollst dich nur an die positive Gestaltung deiner Neuprogrammierung halten. Dazu ist es wichtig, deine Ausreden zu entlarven und sie dir bewusst zu machen.

Notiere deine Lieblingsausreden. Und schreib’ auch dein Gefühl dazu, wenn du auf sie gehört hast.




Übung 4

Vermeide den Gang auf die Waage


Nach meiner Erfahrung ist es nicht sehr ratsam, beim langfristigen Abnehmen auf die Waage zu gehen. Menschen, die an Übergewicht leiden, haben es meist irgendwann aufgegeben sich zu wiegen. Der Gang zur Waage verlief stets zu vernichtend und alles was vom Tag übrig blieb war schlechte Laune und Hoffnungslosigkeit. Bei vielen hat sich mit der Zeit schließlich Gleichgültigkeit eingestellt.
Kaum beginnen wir jedoch Abzunehmen, rasen wir fast suchtartig zur Waage, meist mit vollkommen überzogenen Erwartungen und der Hoffnung über Nacht 20 Kilo abgenommen zu haben. Aber:

Auf der Waage werden wir meistens enttäuscht


Unser Körpergewicht kann schwanken. Das tut es auch, wenn wir abnehmen. Dein Gewicht bewegt sich dabei immer wieder einmal nach oben und nach unten, je nachdem wie du dich fühlst, was du gegessen hast, in welcher Phase des Monatszyklus du dich befindest, ob du ausreichend geschlafen hast, ob wir gerade Sommer oder Winter haben.
Darüber hinaus verläuft das Abnehmen in Phasen.

Da es beim Abnehmen auch immer wieder Pausen gibt, da sich beim Körper nichts zu bewegen scheint, fühlen wir uns in diesen Phasen eher entmutigt. Da wir beim Abnehmen Fett verlieren und gleichzeitig – wenn wir uns viel bewegen - an schwererem Muskelgewebe zunehmen, kann es sein, dass sich auf der Waage an einigen Tagen scheinbar nicht allzu viel verändert, obwohl wir gerade einen tollen Körper bekommen.
Die Waage wird für uns so zum falschen Gradmesser, zum alles entscheidenden Orakel. Dabei ist die Waage für das Abnehmen überhaupt nicht zuständig. Sondern einzig und allein unser Gefühl.

Gehe in diesem Monat also bitte folgenden Fragen nach. Stelle diese Fragen immer wieder an dich selbst. Vielleicht schreibst du dir die Antworten auch in deinen Kalender: „Wie fühle ich mich? Wie fühlt sich die Kleidung an, die ich trag? Spannt mein Hosenbund noch, kann ich den Gürtel bereits enger schnallen? Liegt mein Top locker um meinen Bauch herum? Wie sehe ich im Spiegel aus? Wie geht es mir beim Treppensteigen?“
Wenn wir beginnen, mehr dem eigenen Gefühl, statt einer Zahl auf einer Waage zu vertrauen, hören wir auch wieder stärker auf unser Körpergefühl.

Vertraue deinem Körpergefühl, nicht deiner Waage und notiere deine Erfahrungen in dem Kalender.




Übung 5

Lege Pausen beim Essen ein

Wenn wir essen, passieren ziemlich komplexe Dinge in unserem Körper. Und weil diese Dinge so kompliziert und vielfältig sind, geschehen dabei auch ziemlich erstaunliche Dinge, mit denen wir nicht unbedingt gerechnet haben. So dauert es zum Beispiel – und das ist wirklich überraschend - bis zu zwanzig Minuten, bis unser Gehirn überhaupt mitbekommt, dass wir bereits satt sind.

Das Gehirn benötigt 20 Minuten, bis es wahrnimmt,
dass genug Nahrung aufgenommen wurde.


Erst dann registriert es das Völlegefühl und gibt es an den Körper weiter. Die meisten von uns haben in dieser Zeit schon längst das Fast-Food-Restaurant verlassen, da beginnt das Gehirn erst langsam zu realisieren, dass unserem Körper womöglich viel zu viel zugeführt wurde.
Deshalb gilt es beim Essen nicht nur, unseren Magen zu sättigen, sondern vor allem unser Gehirn. Um dies zu erreichen, benötigen wir eine langsamere Gangart beim Essen. Dies erreichen wir, indem wir beim Essen immer wieder kleine Pausen einlegen.
So nehmen wir nicht mehr so viel zu uns. Das Sättigungsgefühl bremst uns auf ganz natürlich Weise aus.

Pausen beim Essen einzulegen ist eine der einfachsten
und effektivsten Möglichkeiten abzunehmen.


Beobachte dich einmal beim Essen. Wie nimmst du Nahrung auf? Schaufelst du alles in dich hinein? Bist du erster oder letzter bei Tisch? Gibt es einen inneren Zwang, den Teller so schnell wie nur möglich leer zu fegen?

Was auch immer du essen möchtest, ich kann es dir nur ans Herz legen: Iss langsam und bewusst.
  • Lass dir Zeit beim Essen.
  • Gewöhne es dir an, immer wieder Pausen zu machen. Egal wie schnell deine Essgeschwindigkeit ist.
  • Lege immer wieder das Besteck ab.
  • Iss soviel du willst. Aber gib dir selber auch die Chance, dass dein Gehirn das Gefühl von Sattheit erzeugen kann.
  • Lies nicht nebenbei und sieh auch nicht fern.
  • Genieße jeden Bissen
  • Spüre das Vergnügen, das Essen dir bereitet

Sobald wir wieder anfangen, bewusst zu essen und jedes Gericht zu genießen, spüren wir die Glückshormone, die unser Gehirn ausschüttet. Wir bemerken den Sättigungsgrad, hören auf, wenn es langsam zu viel wird und fühlen uns zufrieden und satt.

Lege bei jeder Mahlzeit immer wieder Pausen ein. Lass dir Zeit beim Essen. Notiere, wie sich dein Essverhalten durch die Pausen verändert.




Übung 6

Lass immer etwas auf dem Teller zurück


Wir alle kennen sicherlich folgende Sätze zu Genüge. „Iss den Teller leer, damit das Wetter schön bleibt.“ „Ich hab mir soviel Mühe gegeben und du isst nicht auf?“ „Andere würden sich freuen.“ Den Teller immer leer essen zu müssen, ist wohl die schädlichste Angewohnheit, die uns von Kindesbeinen an antrainiert wurde. Es gibt also ein antrainiertes Programm in uns, dass unser Essverhalten bestimmt. Gleichgültig ob wir satt sind oder nicht. Und dieses Programm heißt: „Iss deinen Teller leer.“ Auf diese Weise entscheiden immer andere darüber, wie viel wir essen sollen. Der Koch, der Wirt oder der Gastgeber. Alle, nur nicht wir selber. Selbst die Aushilfe in der Fast-Food-Kette, die ja nun wahrlich keine Kenntnisse über ausgewogene Ernährung besitzt, entscheidet über die Menge, die wir zu uns nehmen müssen.

Nur du bestimmst, wie viel du essen willst


Dabei ist es durchaus in Ordnung mit dem Essen aufzuhören, wenn wir das Gefühl haben, satt zu sein. Allerdings weiß das unser Verstand noch nicht. Daher müssen wir uns erst zu dieser selbstverständlichen Handlungsweise wieder hintrainieren. Wir müssen uns dazu spielerisch sensibilisieren.
Und dies tun wir, indem wir nun für einige Zeit ganz bewusst immer etwas auf dem Teller liegen lassen werden.

Anfangs wird dir diese Übung seltsam vorkommen. Aber bedenke, wir wollen spielerisch abnehmen und dies geht am besten, wenn wir unseren Verstand und unsere Gewohnheiten auf unsere Seite bringen.

  • Durch diese Übung lernt dein Unterbewusstsein, dass es richtig ist, immer etwas auf dem Teller liegen zu lassen. Und sei es nur eine Gurke oder ein Stück Fleisch.
  • Bereits nach ein, zwei Wochen weiß unser Verstand, dass wir unser Verhalten ändern und wir trotzdem nicht hungern. Wir können, wir dürfen, wir sollen.
  • Und: Wir essen dadurch bewusster. Wir beginnen uns über das, was auf unserem Teller ist, Gedanken zu machen. Was wollen wir liegen lassen?

Lass in diesem Monat immer etwas auf dem Teller zurück. Beginne damit bereits bei deiner nächsten Mahlzeit. Lass eine Wurstscheibe, eine Kartoffel, eine Paprika, oder ein Stück Fleisch auf dem Teller liegen. Ganz egal, was es ist. So bringen wir uns nun selber bei, dass wir tun können, was uns gut tut. Wir haben die Macht über die Menge, die wir verzehren.

Notiere nach jedem halbleeren Teller, den du zurückgehen lässt, deine Gefühle. Wie geht es dir? Fühlst du dich wohl? Bist du satt? Was verändert sich?




Übung 7

Schaffe dir essfreie Zonen

Jeder von uns hat im Laufe seines Lebens seine Lieblingsplätze entwickelt, an denen er gerne Nahrung zu sich nimmt. Das kann vor dem Fernseher sein oder auf der Couch bei sich zuhause. Andere haben es sich angewöhnt, während der Arbeit zu essen oder unterwegs bei einem Schnellimbiss. Der Ort, an dem wir essen, ist uns zu einer angenehmen Gewohnheit geworden.
Wenn wir aber verschiedene Dinge – zum Beispiel Gedanken und Gefühle mit gewissen Beschäftigungen und Orten verknüpfen, dann konditionieren wir unseren Verstand. Wir haben eine unbewusste Verbindung geschaffen.

Nichts anderes tun wir, wenn wir es uns angewöhnt haben, an ganz bestimmten Orten zu essen. Dann haben wir unseren Verstand schlichtweg darauf konditioniert, bereits Hunger zu entwickeln, wenn wir uns diesem Ort nähern. Daher ist folgende Frage sehr interessant:

Wo sind deine Lieblingsplätze, an denen du gerne isst?


Diese Lieblingsplätze sind zum großen Teil mitverantwortlich für unsere Pfunde.

Wir haben in unserem Gehirn eine direkte Verknüpfung zwischen diesem Platz und unserer Nahrungsaufnahme geschaffen. Man kann auch sagen, wir haben uns darauf konditioniert Hunger zu entwickeln, wenn wir einen dieser Orte aufsuchen.
Schreib einmal auf, an welchen Plätzen du es gewohnt bist zu essen. Zum Beispiel: Vor dem PC, am Schreibtisch, vor dem Fernseher, am Telefon, in der Küche, stehend vor dem Kühlschrank, im Bett, auf dem Sofa, in der Badewanne, im Auto, im Restaurant, bei Freunden, im Kino, in einer Bar, in einem Fast-Food-Restaurant, auf einer Party, in der Kantine, am Esstisch, beim Kochen am Herd, beim Shoppen ...

Sicherlich werden es mehrere Orte sein, an denen du gewohnt bist zu essen. Wollen wir an diesen Orten nicht immer automatisc

Überlege dir, welcher Ort essfrei sein könnte. Nimm dir anfangs nur einen Platz vor, damit du diese Übung auch gut durchhältst. Notiere, welcher Effekt sich einstellt.




Übung 8

Mache deine Wohnung schlanker

Wie innen - so außen: Was wir tief in uns denken, schlägt sich in unserem Äußeren wieder. Alle unsere inneren Überzeugungen, zeigen sich unweigerlich in der sichtbaren Welt der Materie. Das Gesetz der Resonanz wirkt aber nicht nur von innen nach außen, sondern ebenso gut von außen nach innen. Beides beeinflusst sich gegenseitig.

Was wir im Außen wahrnehmen,
beeinflusst uns im Inneren


Wie auch immer deine Wohnung aussieht, sie wirkt auf dich. Ist sie zum Beispiel ein Ort, der dir Ruhe, Kraft und Energie schenkt? Oder eher nicht? Wie sieht dein Wohnzimmer aus? Ist es ein Ort der Entspannung? Oder der Unruhe?
Und ist dein Schlafzimmer ein Ort der Stille? Oder eher eine Rumpelkammer. Ist es ein Ort, an dem du dich gerne mit deinem/r Liebsten aufhältst. Oder an dem du lieber ganz schnell die Augen schließt?

Deine Wohnung das bist du. Sie ist Ausdruck deiner Persönlichkeit. Frage dich einmal ganz ehrlich: Ist sie vollgestopft und überladen? Magst du deine Wohnung vielleicht ebenso wenig anderen zeigen wie deinen Körper?
Ist es ein Ort der Leichtigkeit, der offen ist für Neues? Oder ist er bereits überladen mit Dingen, die du nicht loslassen kannst?

Mache deine Wohnung
zu deinem ganz persönlichen Kraftort


Das Loslassen von alten unnötigen Dingen in unserer Wohnung wird dazu führen, dass wir ebenfalls in unserem Körper alten Ballast, den wir unnötig mit uns herumtragen, loslassen.

  • Gehe durch deine Wohnung und gib all den Dingen, die für dein Leben wesentlich sind, eine Markierung.
  • Alle Gegenstände, die keine Markierung haben, kommen zunächst in den Gang.
  • Vereinbare mit dir, dass von diesen Dingen nur eine begrenzte Anzahl – vielleicht maximal zwanzig - in deinem Besitz bleiben.
  • Bitte eine Freundin, dir beim Sortieren zu helfen.
  • Stell einfach mehrere Kartons auf, einen für "Sperrmüll“, einen für "Verschenken“ und einen "Verkaufen“.
  • Fällt es dir schwer, Dinge loszulassen, weil alles für dein Leben wesentlich ist und alles eine Markierung bekäme, räume dein Zimmer vollkommen leer und entscheide am nächsten Tag, welche Möbel oder Gegenstände wieder hinein sollen.
  • Begrenze dich pro Tag auf eine bestimmte Anzahl.

Widme dich so oft es geht der "Entschlackung“ deiner Wohnung und schreib auf, was du losgelassen hast.




Übung 9

Gehe in die Vorfreude

Die Hirnforschung hat eine sehr interessante Entdeckung gemacht: Unser Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen Realität und Fantasie.
Für das Gehirn ist alles, was du denkst und dir vorstellst, bereits gelebte Wirklichkeit. Man hat herausgefunden, dass das Gehirn bereits eine bloße Vorstellung als genauso tief und intensiv empfindet , so als würden wir sie gerade real erleben.
Am intensivsten fällt die Reaktion des Gehirns aus, wenn wir in die Vorfreude gehen. Durch die bloße Vorstellungskraft werden Synapsen in unserem Gehirn aktiviert und Glückshormone, so genannte Endorphine, ausgeschüttet.
Dies ist für die Erfüllung deines Wunsches aus zwei Gründen sehr wichtig: Bei der Vorfreude wird jede einzelne Zelle deines Körpers mit der Information „Schlanksein macht glücklich“ überschüttet. Deine Zellen bekommen so einen neuen Bauplan.

Konzentriere dich in diesem Monat auf das folgende Gedankenspiel: Was würde für dich anders werden, wenn du wieder oder endlich dein Wunschgewicht erreicht hast? Was wäre dann alles für dich möglich? Wie würde es sich anfühlen?
  • Würdest du voller Stolz einen Bikini oder eine Badehose tragen?
  • Würde dich deine neue wundervolle Figur lächeln lassen?
  • Würdest du dich gerne von deinem Partner oder anderen Männern/Frauen mit begehrlichem Blick betrachten lassen?

Was immer dir an Bildern einfällt, und welche Vorstellung auch immer dir Freude bereitet, gehe in dieses wunderbare Gefühl der Vorfreude und lass diese Freude für dein Gehirn zur Realität werden. Dann muss sich dein Körper dieser neuen Realität anpassen und schleunigst nachziehen.
So unglaublich einfach es klingen mag, so erstaunlich wirkungsvoll ist es. Gedankenkraft, gepaart mit Emotionen, ist die stärkste Energie für unser gesamtes System.
Gehe in diesem Monat jeden Tag einmal in die Vorfreude. Lasse die schönsten und emotionalsten Bilder vor deinem geistigen Auge entstehen. Stelle es dir so oft wie nur möglich vor. Schlafe mit diesen Bildern ein und wache damit auf. Hole dir diese Bilder auch im Alltag für kurze Momente in Erinnerung. Habe stets ein leichtes Lächeln auf deinen Lippen.

Notiere dir deine persönlichen Bilder und verbinde dich – so oft es geht –mit dieser Vision.




Übung 10

Male dein ganz persönliches Wunschbild

Eine sehr geeignete Möglichkeit, um sich spielerisch mit der Erfüllung seiner Traumfigur zu beschäftigen, ist das Malen des ganz persönlichen Wunschbildes.
In meinen Seminaren bitte ich daher die Teilnehmer, sich mit ihrer Zeichnung der schlanken Person, zu der sie sich gerne hin entwickeln würden, zu beschäftigen. Ich ermuntere sie das Bild zu vervollständigen, es bunt auszumalen und noch detaillierter zu gestalten. Meist entsteht dann viel Freude im Raum. Viele beginnen zu lächeln und bekommen strahlende Augen. Sie verbinden sich wieder mit ihrer kindlichen Energie und dem Gefühl, das sie erwartet, wenn sich der Wunsch erfüllt. Viele sehen sich bereits in diesem Körper. Und genau das ist unser Ziel.

Führe dir dein Bild – dein gewünschtes Ziel –
immer wieder vor Augen und beschäftige dich damit.


So oft du das Gewünschte vor Augen siehst und dich damit beschäftigst, schwelgt dein Unterbewusstsein in Vorfreude. Du beginnst das Gewünschte immer mehr anzunehmen. Du identifizierst dich immer mehr mit deinen Wünschen. Du näherst dich deinen Zielen immer mehr an. Mit jedem Tag kommst du diesem Selbstbild näher. Es ist keine Utopie mehr. Dieser Körper ist nicht länger unerreichbar. Und plötzlich wandelt sich alles.

Du bemerkst. wie sich dein Körper verändert. Wie er sich immer mehr deinem Bild angleicht. Du empfindest das nun als selbstverständlich. Weil es doch bereits gedanklich ein Teil von dir war, ist es nur natürlich, es nun auch physisch, also ganz wirklich, in deinem Leben begrüßen zu dürfen.

  • Beginne dich zu malen. Mal dich so, wie du aussehen möchtest und stelle dir gleichzeitig vor, dass du bereits jetzt dieses Aussehen hast; Schmale Taille, schlanke Beine und ein lachendes Gesicht.
  • Freu dich darüber. Identifiziere dich damit. Sage dir immer wieder: „Das bin ich!“
  • Hänge das Bild auf, damit du täglich in Kontakt damit treten kannst oder trage es bei dir, so dass du es dir immer wieder ansehen kannst.
  • Lächle jedes Mal, wenn du dein Bild siehst.
  • Erkenne in deinem Wunschbild dich selbst.

Die ausführliche Beschreibung dieser Übung findest du in meinem Buch „Wünsch dich schlank“.

Verbinde dich mit dem Wunschbild deines Traumkörpers. Das ist deine wundervolle Zukunft. Füge jeden Tag auf deinem Bild neue Details dazu.




Übung 11

Entdecke in jedem schlanken Menschen dich selbst


Alles ist mit allem verbunden und beeinflusst sich gegenseitig.
Diese Erkenntnis ist für die Bündelung unserer Wunschenergie sehr wesentlich. Denn aus der Quantenphysik weiß man längst, dass wir uns mit allem und jedem energetisch verbinden können.
Wenn wir dies tun, springt diese Energie auf uns über. Sie resoniert mit uns. Wir beginnen gleich zu schwingen. Die Frequenz unseres Zellsystems wird angehoben und dies hilft uns, unser Zellsystem so zu verändern, wie wir es wünschen.

Alles ist mit allem verbunden
und beeinflusst sich gegenseitig.


Das geschieht aber nicht automatisch. Wir müssen uns in die gewünschte Energie einwählen und uns an sie anschließen, so wie ein Zug sich an das Oberleitungsnetz anschließt. Es ist es so, als wenn wir im Radio einen Sender suchen. Genauso suchen wir durch unsere Wahrnehmung und unsere Gedankenkraft ebenfalls nach den geeigneten Frequenzen und verbinden uns mit ihnen. Dieses Einwählen geht leichter als wir glauben. Wir müssen es nur tun. Wir könnten zum Beispiel all die Plakate auf den Straßen, all die Fotos von wunderschönen Models in Zeitschriften und all die Werbeclips im Fernsehen für uns nutzen.

Wir können uns mit dem Anblick
von Schönheit verbinden


  • Beim Anblick eines schlanken anmutigen Frauenkörpers lächelst du und sagst voller Überzeugung: "Das bin ich.“
  • Beim Anblick des nächsten knackigen Apfelpos lächelst du und sagst: "Das ist meiner.“
  • Beim Anblick eines wunderschönen Busens lächelst du und sagst: "So schön bin ich.“
  • Freue dich über diesen Anblick.
  • Gib dies als Vorbild an dein Zellsystem weiter.
  • Verbinde dich mit der Schönheit anderer. Das bist du.
  • Du wirst sofort feststellen, dass es dir besser geht.

Wenn wir uns mit Freude und Schönheit verbinden, fühlen wir uns leichter, reicher und beseelter. Auch diese Gefühle geben wir an unseren Körper weiter. Und unser Körper reagiert. Du bist, was du siehst. Dein Körper reagiert auf diesen gedanklichen Zusammenschluss von Wahrnehmung und Selbstbild.
Unser Zellsystem nimmt jeden Befehl bedingungslos von uns entgegen. Wenn wir uns energetisch mit unseren Vorbildern verbinden, werden wir zu ihnen. Denn:

Alles ist mit allem verbunden
und beeinflusst sich gegenseitig


Verbinde dich mit der Schönheit anderer Menschen. Das bist du. Notiere, welche Menschen du schön findest und warum. Du wirst wahrscheinlich sofort feststellen, dass es dir viel besser geht.




Übung 12

Putze dir nach jeder Mahlzeit die Zähne

Wir können unseren Verstand auf vielerlei Weisen umprogrammieren. Die Übung in diesem Monat mag dich erstaunen. Denn normalerweise sind zwei Mal Zähne putzen am Tag völlig ausreichend aus medizinischer Sicht. Die Zähne nach jeder Mahlzeit – also auch nach jedem noch so kleinen Snack - zu putzen, ist für viele sicherlich ungewöhnlich. Dennoch versteckt sich in dieser Verhaltensweise eine überaus effektive Möglichkeit zum Schlankwerden.
Eigentlich funktioniert diese Übung über Umwege. Das Resultat ist dennoch verblüffend. Wenn wir uns nach jedem Essen oder jedem kalorienhaltigen Getränk (z.B. Limo oder Cola) die Zähne putzen, essen wir schon ziemlich bald weniger zwischendurch.

Baue eine natürliche Essbremse ein


Durch das Achten auf die Zähne wird unser Bewusstsein auf die Wichtigkeit gesunder und sauberer Zähne gelenkt. Der Verstand hat ein neues Ziel ausgemacht und sendet uns jedes Mal, wenn wir dies tun, positive Signale. Innerhalb kurzer Zeit fühlen wir uns wohl, wenn wir die Zähne putzen. Frisch geputzte Zähne fühlen sich toll an. Es ist ein gutes Gefühl, einen frischen Atem zu haben.

Schon ziemlich bald gefällt uns die neue Gewohnheit. Sie wird zu einem inneren Bedürfnis. Und nun geschieht etwas Seltsames. Immer, wenn wir zwischendurch etwas essen, müssen wir uns ja erneut die Zähne putzen. Dies ist ja schließlich zu einem inneren Bedürfnis geworden. Wir würden uns unwohl fühlen, wenn wir uns nicht die Zähne putzen könnten.

Schon bald werden wir das neue Programm in unserem Verstand zu spüren bekommen. Wir werden schlichtweg keine Lust mehr haben, zwischendurch etwas zu naschen. Wir müssen es uns nicht einmal verkneifen.
Bevor wir also schnell mal zwischendurch einen Schokoriegel in uns hineinschieben, werden wir sagen: „Ach nee, ich hab doch gerade die Zähne geputzt.“ Wir werden also voller Freude und mit einem guten Gefühl, nicht zugreifen. Allein durch diesen kleinen Trick, den mir übrigens mein Verleger – der sehr schlank ist - verraten hat, hat sich meine Essgewohnheit fast spielerisch gewandelt. Nicht zwischendurch zu naschen, wird so zu deiner ganz natürlichen Gewohnheit.

Putze dir nach jeder Mahlzeit und jedem kalorienhaltigen Getränk die Zähne und notiere dir dies mit einer Strichliste in deinem Kalender!
Vielleicht notierst du dir auch die Veränderungen, die diese Übung mit sich bringt.





Wunschbrunnen
Das Gesetz der Resonanz
Das Gesetz der Resonanz
Erfolgreich Wünschen
Erfolgreich wünschen
Wünsch es Dir einfach - aber richtig
Wünsch es dir einfach – aber richtig!
Einfach glücklich sein
Einfach glücklich sein
21 Wege, die Liebe zu finden
21 Wege, die Liebe zu finden